---
title: "Pflaumen – KN-Code 08094005"
url: https://zollhub.de/code/08094005/
type: taric-code
goods_code: "0809400500"
is_leaf: true
valid_from: "1998-01-01"
---

> [Abschnitt II](https://zollhub.de/code/) > [Kapitel 08](https://zollhub.de/code/08/) > [0809](https://zollhub.de/code/0809/) > [080940](https://zollhub.de/code/080940/) > 08094005

# KN-Code 08094005 – Pflaumen

Gültig seit 01.01.1998

Die Zolltarifnummer 08094005 ist im EU-Zolltarif als KN-Code der Position 0809 („Aprikosen/Marillen, Kirschen, Pfirsiche (einschließlich Brugnolen und Nektarinen), Pflaumen und Schlehen, frisch“) eingeordnet und zählt zum Abschnitt II („Waren pflanzlichen Ursprungs“). Der Drittlandzollsatz (MFN) beträgt 6,4%. Für Ursprungswaren aus bestimmten Ländern bestehen Präferenzregelungen – teilweise zum Zollsatz 0 %.

### Einordnung im Zolltarif

- **Kapitel 08** – Geniessbare Früchte und Nüsse; Schalen von Zitrusfrüchten oder von Melonen
  - **Position 0809** – Aprikosen/Marillen, Kirschen, Pfirsiche (einschließlich Brugnolen und Nektarinen), Pflaumen und Schlehen, frisch
    - **Unterposition 080940** – Pflaumen und Schlehen
      - **KN-Code 08094005** – Pflaumen

## Einfuhr

### Zollsatz (Meistbegünstigung)

| Zollsatz | Ergänzende Einheit |
|----------|--------------------|
| 6,4% | – |

### Präferenzzollsätze

| Ursprung | Zollsatz | Rechtsgrundlage |
|----------|----------|-----------------|
| Abkommen EU-Kanada: wiedereingeführte Waren | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0037/17 |
| | ↳ U088 – Ursprungserklärung über den Ursprung in der Europäischen Union im Rahmen des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) | |
| Ägypten | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0240/10 |
| Albanien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0332/09 |
| | ↳ Y086 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Albanien | |
| Algerien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0690/05 |
| Andorra | 0% | Decision 0680/90 |
| APS - Allgemeine Regelung | 2,9% | Regulation 0978/12 |
| Besetzte palästinensische Gebiete | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0824/11 |
| Bosnien und Herzegowina | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0474/08 |
| | ↳ Y087 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Bosnien und Herzegowina | |
| Chile | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 3016/24 |
| Ecuador | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 2369/16 |
| Georgien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0494/14 |
| GSP+ (eine Sonderregelung für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Staatsführung) | 0% | Regulation 0978/12 |
| Israel | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0855/09 |
| | ↳ Y864 – Aus dem Ursprungsnachweis geht hervor, dass die die Ursprungseigenschaft verleihende Herstellung nicht an einem Ort innerhalb der seit Juni 1967 unter israelischer Verwaltung stehenden Gebiete stattgefunden hat. | |
| Japan | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 1907/18 |
| Kanada | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0037/17 |
| Kolumbien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0735/12 |
| Kosovo | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0342/16 |
| | ↳ Y090 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Zollgebiet Kosovo | |
| Länder des westlichen Balkans (AL, BA, ME, MK, XK, XS) | 0% | Regulation 0823/24 |
| | ↳ Y085 – Waren, die im Rahmen "autonomer Handelsmaßnahmen" eingeführt werden | |
| Libanon | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0356/06 |
| Marokko | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0497/12 |
| Mexiko | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0415/00 |
| Montenegro | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0224/10 |
| | ↳ Y088 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Montenegro | |
| Neuseeland | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0244/24 |
| Nordmazedonien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0239/04 |
| | ↳ Y089 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Nordmazedonien | |
| Peru | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0735/12 |
| Präferenzursprung gemäß dem Abkommen in Form eines Briefwechsels zwischen der Europäischen Union einerseits und dem Königreich Marokko andererseits zur Änderung der Protokolle Nr. 1 und Nr. 4 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Königreich Marokko andererseits. | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0217/19 |
| Serbien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0490/13 |
| | ↳ Y091 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Serbien | |
| Singapur | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 1875/19 |
| Südafrika | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 1623/16 |
| Südkorea (Republik Korea) | 0% | Decision 0265/11 |
| Tunesien | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0822/00 |
| Türkei | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0223/98 |
| Ukraine | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0295/14 |
| ÜLG (Überseeische Länder und Gebiete) | 0% | Decision 1764/21 |
| Vietnam | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Decision 0753/20 |
| Libanon | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Regulation 0209/03 |
| Moldau, Republik | 0% | Regulation 1988/20 |
| Norwegen | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Regulation 1607/18 |
| Schweiz | 0% – Teils abhängig von Bedingungen | Regulation 1126/09 |

### Zollunion

| Ursprung | Zollsatz | Rechtsgrundlage |
|----------|----------|-----------------|
| San Marino | 0% | Decision 0245/02 |

### Einfuhrkontrollen

| Maßnahme | Ursprung | Fußnoten |
|----------|----------|----------|
| Amtliche Pflanzenkontrolle | ERGA OMNES | Voraussetzung für die Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr ist die Vorlage eines gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments (GGED-PP) für Sendungen von  i) Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen gemäß Artikel 47 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2017/625  oder  ii) Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen, die beim Eingang in die Union Gegenstand einer der Maßnahmen oder Bedingungen gemäß Artikel 47 Absatz 1 Buchstabe d, e oder f der Verordnung (EU) 2017/625 sind  [Artikel 40 Absatz 1 Buchstabe c der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission]; Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände sind –mit Ausnahme der gemäß Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 durchzuführenden Kontrollen – von Nämlichkeitskontrollen und Warenuntersuchungen an Grenzkontrollstellen ausgenommen, sofern sie im Einklang mit Artikel 48 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/2031 für wissenschaftliche Zwecke bestimmt sind.  (Artikel 5 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission); Pflanzen, mit Ausnahme von zum Anpflanzen bestimmten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände, die im persönlichen Gepäck von Fahrgästen bzw. Passagieren für den eigenen Bedarf oder die eigene Verwendung mitgeführt werden, sind von amtlichen Kontrollen ausgenommen. Für sie ist kein GGED-PP erforderlich. [Artikel 7 Buchstabe d der Verordnung (EU) 2019/2122] |
| Unit price | ERGA OMNES | – |

## Ähnliche KN-Codes zu 08094005

08094005 steht in Unterposition 080940 „Pflaumen und Schlehen“. Auf derselben Ebene liegt ein weiterer Code, der bei der Abgrenzung zuerst in Betracht kommt:

| Code | Beschreibung | MFN-Zoll |
|------|--------------|----------|
| [08094090](https://zollhub.de/code/08094090/) | Schlehen | 12% |

## Häufige Fragen zu 08094005

### Wofür steht die Zolltarifnummer 08094005?

08094005 bezeichnet „Pflaumen“, eine Einreihung innerhalb der Position 0809 („Aprikosen/Marillen, Kirschen, Pfirsiche (einschließlich Brugnolen und Nektarinen), Pflaumen und Schlehen, frisch“) im Abschnitt II („Waren pflanzlichen Ursprungs“).

### Welche Einfuhrabgaben sind für 08094005 hinterlegt?

Als „Drittlandzoll (MFN)“ ist eine Maßnahme für alle Länder (ERGA OMNES) hinterlegt. Als „Zollunionszoll“ ist eine Maßnahme für San Marino hinterlegt. Als „Präferenzzoll“ sind 35 Maßnahmen für Abkommen EU-Kanada: wiedereingeführte Waren, Ägypten, Albanien, Algerien u. a. hinterlegt. Als „Präferenzzollkontingent“ sind 4 Maßnahmen für Libanon, Moldau, Republik, Norwegen und Schweiz hinterlegt. Betroffene Zollkontingente: 091185, 096804, 090759 und 090941. Rechtsgrundlage: Regulation 1926/25, Decision 0245/02, Decision 0037/17 u. a.

### Aus welchen Ländern kann 08094005 zollbegünstigt eingeführt werden?

Für Waren mit Ursprung Abkommen EU-Kanada: wiedereingeführte Waren, Ägypten, Albanien, Algerien u. a. sind Präferenzmaßnahmen hinterlegt – teilweise zum Satz 0 %. Erforderlich ist ein gültiger Präferenznachweis.

### Gibt es Einfuhrbeschränkungen für 08094005?

Für 08094005 sind 2 Kontroll- oder Genehmigungsmaßnahmen hinterlegt. Die Einzelheiten stehen in der Maßnahmen-Tabelle auf dieser Seite.

### Welche Nachweise oder Dokumente sind für die Einfuhr von 08094005 relevant?

Je nach Maßnahme und Ursprung können für 08094005 Nachweise wie Antrag auf Präferenzbehandlung für Serbien, Antrag auf Präferenzbehandlung für Montenegro, Waren, die im Rahmen "autonomer Handelsmaßnahmen" eingeführt werden u. a. erforderlich sein.

### Welche Länder sind von Einfuhrmaßnahmen für 08094005 ausgenommen?

Von einzelnen Einfuhrmaßnahmen ausgenommen sind: Schweiz.

### In welcher Maßeinheit wird 08094005 angemeldet?

Für 08094005 ist keine besondere ergänzende Maßeinheit vorgesehen.

### Wie grenzt sich 08094005 von ähnlichen Zolltarifnummern ab?

08094005 ist einer von 2 einreihungsfähigen Codes unterhalb der Unterposition 080940 („Pflaumen und Schlehen“). Die richtige Einreihung richtet sich nach der genauen Beschaffenheit der Ware; 08094005 erfasst speziell „Pflaumen“.

### Seit wann gilt die Zolltarifnummer 08094005?

Die Einreihung 08094005 ist im TARIC seit dem 01.01.1998 gültig und aktuell in Kraft.

Stand: August 2026 · Quelle: TARIC der Europäischen Kommission
