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title: "kein Milchfett enthaltend oder mit einem Gehalt an Milchfett von weniger als 3 GHT – KN-Code 21050010"
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> [Abschnitt IV](https://zollhub.de/code/) > [Kapitel 21](https://zollhub.de/code/21/) > [2105](https://zollhub.de/code/2105/) > 21050010

# KN-Code 21050010 – kein Milchfett enthaltend oder mit einem Gehalt an Milchfett von weniger als 3 GHT

Gültig seit 01.01.1972

Die Zolltarifnummer 21050010 ist im EU-Zolltarif als KN-Code der Position 2105 („Speiseeis, auch kakaohaltig“) eingeordnet und zählt zum Abschnitt IV („Waren der Lebensmittelindustrie; Getränke, alkoholische Flüssigkeiten und Essig; Tabak“). Der Drittlandzollsatz (MFN) beträgt 8,6% + 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg). Für Ursprungswaren aus bestimmten Ländern bestehen Präferenzregelungen – teilweise zum Zollsatz 0 %.

### Einordnung im Zolltarif

- **Kapitel 21** – Verschiedene Lebensmittelzubereitungen
  - **Position 2105** – Speiseeis, auch kakaohaltig
    - **KN-Code 21050010** – kein Milchfett enthaltend oder mit einem Gehalt an Milchfett von weniger als 3 GHT

## Einfuhr

### Zollsatz (Meistbegünstigung)

| Zollsatz | Ergänzende Einheit |
|----------|--------------------|
| 8,6% + 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | – |

### Präferenzzollsätze

| Ursprung | Zollsatz | Rechtsgrundlage |
|----------|----------|-----------------|
| Algerien | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0690/05 |
| APS - Allgemeine Regelung | 5,1% + 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Regulation 0978/12 |
| Chile | 10,10 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 9,7% + 4,70 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 3016/24 |
| Ecuador | 0% | Decision 2369/16 |
| Europäischer Wirtschaftsraum | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0138/04 |
| | ↳ Y021 – Antrag auf EWR-Präferenzbehandlung | |
| Färöer | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0126/97 |
| GSP+ (eine Sonderregelung für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Staatsführung) | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Regulation 0978/12 |
| Island | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Regulation 1686/02 |
| | ↳ Y019 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Island | |
| Japan | 0% | Decision 1907/18 |
| Kolumbien | 0% | Decision 0735/12 |
| Libanon | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0356/06 |
| Norwegen | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Regulation 1686/02 |
| | ↳ Y020 – Antrag auf Präferenzbehandlung für Norwegen | |
| Peru | 0% | Decision 0735/12 |
| Singapur | 0% | Decision 1875/19 |
| Südafrika | 5,1% + 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 1623/16 |
| Syrien | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Regulation 2216/78 |
| Tunesien | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0238/98 |
| Vietnam | 0% | Decision 0753/20 |
| Zentralamerika | 0% | Decision 0734/12 |

### Zollunion

| Ursprung | Zollsatz | Rechtsgrundlage |
|----------|----------|-----------------|
| Türkei | 20,20 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 19,4% + 9,40 EUR pro Dezitonne (100 kg) | Decision 0142/96 |

### Einfuhrkontrollen

| Maßnahme | Ursprung | Fußnoten |
|----------|----------|----------|
| Veterinärkontrolle | Alle Drittländer | Für die Einfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist die Vorlage eines Gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments für Erzeugnisse tierischen Ursprungs (GGED-P) gemäß Artikel 40 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission vom 30. September 2019 mit Vorschriften zur Funktionsweise des Informationsmanagementsystems für amtliche Kontrollen und seiner Systemkomponenten („IMSOC-Verordnung“) erforderlich.; Die Einfuhr behandelter Häute und Felle ist gemäß Anhang XIII Kapitel V Abschnitt C Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 ohne Einschränkung möglich, wenn die Bestimmungen des Artikels 41 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 eingehalten werden.; Gemäß Artikel 3 und 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission sind manche für wissenschaftliche Zwecke bestimmte Tiere und alle Proben für Forschungs- und Diagnosezwecke von amtlichen Kontrollen an Grenzkontrollstellen ausgenommen, sofern die zuständigen Behörden des Bestimmungsmitgliedstaats eine Genehmigung erteilt haben. |
| Veterinärkontrolle | Europäische Union | Für die Einfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist die Vorlage eines Gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments für Erzeugnisse tierischen Ursprungs (GGED-P) gemäß Artikel 40 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission vom 30. September 2019 mit Vorschriften zur Funktionsweise des Informationsmanagementsystems für amtliche Kontrollen und seiner Systemkomponenten („IMSOC-Verordnung“) erforderlich.; Die Einfuhr behandelter Häute und Felle ist gemäß Anhang XIII Kapitel V Abschnitt C Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 ohne Einschränkung möglich, wenn die Bestimmungen des Artikels 41 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 eingehalten werden.; Ausnahmen von der Vorlage eines Gemeinsamen Veterinärdokuments für die Einfuhr gelten für Waren mit Ursprung in der EU bei deren Rückkehr aus bestimmten Drittländern gemäß den einschlägigen Rechtsvorschriften der EU.; Gemäß Artikel 3 und 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission sind manche für wissenschaftliche Zwecke bestimmte Tiere und alle Proben für Forschungs- und Diagnosezwecke von amtlichen Kontrollen an Grenzkontrollstellen ausgenommen, sofern die zuständigen Behörden des Bestimmungsmitgliedstaats eine Genehmigung erteilt haben. |
| Veterinärkontrolle | Färöer | Für die Einfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist die Vorlage eines Gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments für Erzeugnisse tierischen Ursprungs (GGED-P) gemäß Artikel 40 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission vom 30. September 2019 mit Vorschriften zur Funktionsweise des Informationsmanagementsystems für amtliche Kontrollen und seiner Systemkomponenten („IMSOC-Verordnung“) erforderlich.; Die Einfuhr behandelter Häute und Felle ist gemäß Anhang XIII Kapitel V Abschnitt C Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 ohne Einschränkung möglich, wenn die Bestimmungen des Artikels 41 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 eingehalten werden.; (Für natürliche Personen bestimmte) Kleinsendungen von Waren (die nicht in Verkehr gebracht werden sollen) oder Waren, die im persönlichen Gepäck von Fahrgästen bzw. Passagieren (für den eigenen Bedarf oder die eigene Verwendung) mitgeführt werden, sind gemäß Artikel 10 und Artikel 7 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission von amtlichen Kontrollen ausgenommen.; Gemäß Artikel 3 und 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission sind manche für wissenschaftliche Zwecke bestimmte Tiere und alle Proben für Forschungs- und Diagnosezwecke von amtlichen Kontrollen an Grenzkontrollstellen ausgenommen, sofern die zuständigen Behörden des Bestimmungsmitgliedstaats eine Genehmigung erteilt haben. |
| Veterinärkontrolle | Grönland | Für die Einfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist die Vorlage eines Gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments für Erzeugnisse tierischen Ursprungs (GGED-P) gemäß Artikel 40 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1715 der Kommission vom 30. September 2019 mit Vorschriften zur Funktionsweise des Informationsmanagementsystems für amtliche Kontrollen und seiner Systemkomponenten („IMSOC-Verordnung“) erforderlich.; Die Einfuhr behandelter Häute und Felle ist gemäß Anhang XIII Kapitel V Abschnitt C Nummer 2 der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 ohne Einschränkung möglich, wenn die Bestimmungen des Artikels 41 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 eingehalten werden.; (Für natürliche Personen bestimmte) Kleinsendungen von Waren (die nicht in Verkehr gebracht werden sollen) oder Waren, die im persönlichen Gepäck von Fahrgästen bzw. Passagieren (für den eigenen Bedarf oder die eigene Verwendung) mitgeführt werden, sind gemäß Artikel 10 und Artikel 7 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission von amtlichen Kontrollen ausgenommen.; Gemäß Artikel 3 und 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2122 der Kommission sind manche für wissenschaftliche Zwecke bestimmte Tiere und alle Proben für Forschungs- und Diagnosezwecke von amtlichen Kontrollen an Grenzkontrollstellen ausgenommen, sofern die zuständigen Behörden des Bestimmungsmitgliedstaats eine Genehmigung erteilt haben. |

## Ähnliche KN-Codes zu 21050010

21050010 steht in Position 2105 „Speiseeis, auch kakaohaltig“. Auf derselben Ebene liegen 2 weitere KN-Codes, die bei der Abgrenzung zuerst in Betracht kommen:

| Code | Beschreibung | MFN-Zoll |
|------|--------------|----------|
| [21050091](https://zollhub.de/code/21050091/) | 3 GHT oder mehr, jedoch weniger als 7 GHT | 8% + 38,50 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 18,1% + 7,00 EUR pro Dezitonne (100 kg) |
| [21050099](https://zollhub.de/code/21050099/) | 7 GHT oder mehr | 7,9% + 54,00 EUR pro Dezitonne (100 kg), höchstens 17,8% + 6,90 EUR pro Dezitonne (100 kg) |

## Häufige Fragen zu 21050010

### Wofür steht die Zolltarifnummer 21050010?

21050010 bezeichnet „kein Milchfett enthaltend oder mit einem Gehalt an Milchfett von weniger als 3 GHT“, eine Einreihung innerhalb der Position 2105 („Speiseeis, auch kakaohaltig“) im Abschnitt IV („Waren der Lebensmittelindustrie; Getränke, alkoholische Flüssigkeiten und Essig; Tabak“).

### Welche Einfuhrabgaben sind für 21050010 hinterlegt?

Als „Drittlandzoll (MFN)“ ist eine Maßnahme für alle Länder (ERGA OMNES) hinterlegt. Als „Zollunionszoll“ ist eine Maßnahme für Türkei hinterlegt. Als „Präferenzzoll“ sind 19 Maßnahmen für Algerien, APS - Allgemeine Regelung, Chile, Ecuador u. a. hinterlegt. Rechtsgrundlage: Regulation 2204/99, Decision 0142/96, Decision 0690/05 u. a.

### Aus welchen Ländern kann 21050010 zollbegünstigt eingeführt werden?

Für Waren mit Ursprung Algerien, APS - Allgemeine Regelung, Chile, Ecuador u. a. sind Präferenzmaßnahmen hinterlegt – teilweise zum Satz 0 %. Erforderlich ist ein gültiger Präferenznachweis.

### Gibt es Einfuhrbeschränkungen für 21050010?

Für 21050010 sind 4 Kontroll- oder Genehmigungsmaßnahmen hinterlegt. Die Einzelheiten stehen in der Maßnahmen-Tabelle auf dieser Seite.

### Welche Nachweise oder Dokumente sind für die Einfuhr von 21050010 relevant?

Je nach Maßnahme und Ursprung können für 21050010 Nachweise wie Antrag auf EWR-Präferenzbehandlung, Antrag auf Präferenzbehandlung für Norwegen und Antrag auf Präferenzbehandlung für Island erforderlich sein.

### Welche Länder sind von Einfuhrmaßnahmen für 21050010 ausgenommen?

Von einzelnen Einfuhrmaßnahmen ausgenommen sind: Andorra, Färöer, Grönland, Island u. a.

### In welcher Maßeinheit wird 21050010 angemeldet?

Für 21050010 ist keine besondere ergänzende Maßeinheit vorgesehen.

### Wie grenzt sich 21050010 von ähnlichen Zolltarifnummern ab?

21050010 ist einer von 3 einreihungsfähigen Codes unterhalb der Position 2105 („Speiseeis, auch kakaohaltig“). Die richtige Einreihung richtet sich nach der genauen Beschaffenheit der Ware; 21050010 erfasst speziell „kein Milchfett enthaltend oder mit einem Gehalt an Milchfett von weniger als 3 GHT“.

### Seit wann gilt die Zolltarifnummer 21050010?

Die Einreihung 21050010 ist im TARIC seit dem 01.01.1972 gültig und aktuell in Kraft.

Stand: August 2026 · Quelle: TARIC der Europäischen Kommission
